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Die Trilogie hat den Titel »Operation Blaue Flamme«

 Erzählt wird der schicksalhafte Weg von einem Dutzend früheren Bürgern der DDR. Sie arbeiteten allesamt Mitte der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Ukraine, im Moskauer Abschnitt und im westlichen Ural beim Bau der »Erdgastrasse«. So, wie viele zehntausende andere auch.

Alle Zwölf erfüllten zu jener Zeit unterschiedlichen beruflichen Aufgaben.
Sie waren »einfache Bauschaffende«, Leitungskader auf verschiedenen Ebenen, gesellschaftliche Funktionäre und auch Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR.

Die Geschichte beginnt im Februar 1986 mit einem merkwürdig erscheinenden Selbstmord, der im Wohnlager einer Baustelle im Ural begangen wurde.

Nach dem tragischen Ereignis werden sich über viele Jahre hinweg die Wege der Zwölf immer wieder kreuzen. Vor allem aufgrund dramatischer Vorkommnisse wird sich ihr Kreis erweitern und wieder kleiner werden.
Bald zählt auch ein Komsomolfunktionär aus Perm dazu. Ebenso ein Oberst der Staatssicherheit, der direkt im Ministerium in Berlin für ein geheimes Vorhaben zuständig zeichnete.

 Denn zum Zeitpunkt des Selbstmordes im Wohnlager, wurde auf der nahegelegenen Verdichterstation eine verdeckte Aktion der Staatssicherheit abgeschlossen.
Von nun an lauert dort, im Verborgenen, eine Gefahr von katastrophalem Ausmaß. Eine ebensolche, wie auch in fünf anderen Verdichterstationen in der Ukraine, südlich von Moskau und einer weiteren im Ural.

Eine Waffe, geschaffen zur Wahrung politischer und ökonomischer Interessen der DDR, wurde scharf gemacht.
Sie ist eine tödliche Bedrohung mit unübersehbaren Konsequenzen, von der nur wenige wissen.

Unentdeckt, aber jederzeit bereit zum Finale, ruht sie über die Jahre hinweg.

Doch schon während der Zeit der »Wende« beginnt der Kampf um die geheimen Codes. Diese befinden sich in der einzigen, noch existierenden Akte, deren Besitz Macht und Hunderte Millionen Profit verheißt.

Auch im wiedervereinten Deutschland bleiben die persönlichen Schicksale der Betroffenen weiterhin miteinander verquickt.
Dabei ist es egal, ob sie sich neue Existenzen beschafften, ihre alten Positionen verließen, um die Seiten zu wechseln oder ob sie in den Untergrund gingen.
Die Vergangenheit holt sie allesamt ein.

Zudem treffen sie immer wieder auf Zeitgenossen, deren Absichten sich ihnen erst allmählich erschließen.
Dabei handelt es sich um Zuwanderer aus dem früheren Ostblock, Emporkömmlinge aus ganz Deutschland, Verlierern und Gewinnern der Einheit. Und um einfache Menschen, die auf unterschiedlichste Weise nur um ihre Existenz ringen.

Beim verdeckt geführten Kampf um die Akte gibt es kein Pardon. Auch bei der Befriedigung von persönlicher Rache und der Verbringung von Millionenbeträgen, zählen keinerlei Regeln. Pressionen, bis hin zu Folter und Mord, gelten als heiligende Mittel zum Zweck.

Erschreckende Vorgänge um die ominöse »Blaue Flamme« rufen auch das LKA auf den Plan. Zudem geschieht Überraschendes, weil bestimmte Kräfte die Nationale Sicherheit gefährdet sehen.
Dessen ungeachtet bleibt die Jagd nach der Akte über die Jahre hinweg immer wieder erfolglos.

Im Laufe der Zeit wird die Schar der Beteiligten kleiner. Durch altersbedingte Abgänge oder Mord. Doch bis zum Schluss genießen sie die schönen Tage des Lebens, ihre errungenen Erfolge und die Liebe. Ebenso frönen sie ihren Leidenschaften bis hin zum heimlichen Laster.
Oder sie scheitern jämmerlich.

Immer spielt jedoch die Erdgastrasse, die von Sibirien nach Deutschland führt, über zwei Jahrzehnte hinweg, eine beherrschende Rolle in ihrem Leben.
Und das auch, als nach der Jahrtausendwende unerwartet neue Mitspieler auftauchen. Deren Ansinnen von noch größeren Dimensionen bestimmt wird.


 
Drymat